Hui, Fragen über Fragen hat er der Andy!
Nur Tastendrücker, nu is mal gut. Für mich sind ivory and ebony cluelessness.
Fingernägel anspitzen ist bei klassischen Gitarristen sehr beliebt, oft auch in Kombination mit Nagellack. Das stört mich auch genausowenig, wie regelmäßiges Saitenwechseln - die Dinger klingen nunmal nach einer Weile nur noch nach Rotz und außerdem ist's ned schön, wenn einem auf der Bühne so ein Teil um die Ohren semmelt.
Aber es gibt auch gute, ja teilweise bessere Strats, als jene auf denen Fender steht (steinigt mich ihr Jünger des Leo ... ähh genau, Leo ... G&L, seine letzte Firma baut tolle Gitarren).
Jau, also das Vibrato wird gerade bei Stratocastern gerne mal stillgelegt. Clapton macht das seit eh und je, weil die Fender Vintage (aka Wintitsch) Vibratos alles sind, nur nicht besonders stimmstabil. Mit denen sind Upbendings eh so eine Sache, eine gezogene Saite klingt bei vielen Upbending Sachen einfach toller.
Hochstimmen um 2 Halbtöne mit den Mechaniken habe ich noch nicht probiert und würde es auch nie machen. Erstens erhöht sich der Saitenzug ziemlich drastisch, was Anpassungen an der Halskrümmung notwendig macht. Und zweitens habe ich keine Ahnung, ob Saiten sowas dauerhaft mitmachen und für Feldversuche sind die Teile mir zu teuer.

Ich werde aber mal recherchieren ... vielleicht kann Jo als Expertin aber auch noch was dazu sagen.
Außerdem gibt es ja noch Barré's und Kapodaster, mit Barré-Griffen sieht man gleich noch wichtiger aus.

Das ist ein Floyd Rose (Lizensierte Ibanez Kopie, aber mal sekundär). Über die kleinen Feinstimmer wird die Saite gestimmt.

Da sieht man einen Klemmsattel (locking nut). Das ist das Gegenstück zu der Vibratogrundplatte mit Hebel bei einem Floyd Rose Typ. Der Sattel klemmt die Saiten vor den Stimm-Mechaniken ab. Man kann also auf hergebrachtem Weg nicht mehr stimmen, dafür gibt es obige Fine-Tuner. Der große Vorteil von einem Klemmsattel ist aber, dass sich die Saiten bei Vibrato Action nicht verstimmen.
Gerade mit so einem Floyd Rose kann man halt eine Menge Spielereien veranstalten, wie es zB. Joe Satriani gerne macht.
Wenn man nun einen anderen Saitensatz oder eine andere Stimmung spielen möchte, muss man tatsächlich entweder die Federn wechseln (was allerdings auch das Vibrato-Speilgefühl verändert - da muss man experimentieren). Die Federspannung lässt sich aber auch über eine Stellschraube innerhalb eines gewissen Rahmens regulieren.
Jaja, die Gitarristenwitze ...
Und bei der Mikrofonierung ... da halte ich mich jetzt vornehm zurück und spare mir das Gelaber über Sweet Spots.